Erläuterungen zu den Informations- und Beratungsangeboten

Beratung vor der Einschulung:

Kooperation Kindergarten – Grundschule
Im Jahr vor der Einschulung, besucht unsere Kooperationslehrkraft die Kindergärten in unserem Kooperationssprengel um zukünftige Schulkinder kennenzulernen. Durch Gespräche mit den Erziehe­rinnen und durch Beobachtung der Kinder gewinnt sie Eindrücke über den Entwicklungsstand der Kinder. Die Eltern haben in diesem Rahmen die Möglichkeit, mit der Kooperationslehrkraft über die Einschulung ihres Kindes zu beraten.

Kinder, die den städtischen Kindergarten des Bildungshauses Ulmer Spatz und das Montessori-Kin­derhaus „Kleine Strolche“ besuchen, kennen wir schon aus unserem Bildungshausalltag. Die vielfälti­gen Begegnungen mit den Kindern geben eine gute Basis für Beratungsgespräche zwischen Eltern­haus, Kindergarten und Schule.

Informationsabend für Eltern von zukünftigen Erstklässlern
Die Kooperationslehrkraft erklärt und beantwortet allgemeine Fragen zu den Themen: Schulanmel­dung, Einschulung, Schulfähigkeit und zur Kooperation mit dem Kindergarten.

Informationsabend zum Ganztagsangebot für Familien, die in unserem Schulbezirk wohnen
Bei einem Informationsabend im Januar jeden Jahres werden alle Familien der zukünftigen Erstklässler aus unserem eigenen Schulbezirk über unser Ganztagesangebot informiert. Eltern erfah­ren wichtige Einzelheiten über die Öffnungszeiten des Hauses, über die Unterrichtszeiten, die Persönliche Lernzeit, das Förderangebot, das AG-Angebot, die Betreuungszeiten und das Mittag­essen. Die Eltern entscheiden dann, ob ihr Kind das verpflichtende Ganztagsangebot bei uns oder eine Halbtagsgrundschule in der Nachbarschaft besuchen soll.

Anmeldegespräch für Familien, die in unserem Schulbezirk wohnen
Bei einem Anmeldegespräch mit der Schulleitung im März jeden Jahres gibt es ebenfalls die Möglich­keit über Besonderheiten des Kindes in seiner vorschulischen Entwicklung zu beraten. Bei dieser Ge­legenheit werden die Eltern mit Kindern, die einen besonderen Sprachförderbedarf haben, über die Möglichkeit des Besuches der Vorbereitungsklasse beraten. Wünschen die Eltern dies, wird die Kooperationslehrkraft das Kind im Kindergarten gezielt beobachten und durch Gespräche mit den Erzieherinnen und der Famile den Sprachstand des Kindes erfassen.

Ob ein Kind vorzeitig eingeschult werden soll, ob das Kind vor der Einschulung noch Förderangebote benötigt oder ob die Einschulung erst ein Jahr später erfolgen soll, wird im besten Fall schon während der Kooperationszeit, spätestens jedoch bei der Anmeldung im Gespräch mit den Eltern erörtert. Die Schulleitung klärt ab, ob noch zusätzliche Informationen zur Entscheidungsfindung herangezogen werden müssen.

Informationsabend mit der Klassenlehrkraft
Vor dem Einschulungstag findet ein Informationsabend mit der Klassenlehrkraft des Kindes statt (in der Regel im Juli). Die Eltern werden über die Einschulungsfeier, dieSchulmaterialien und die ersten Schultage des Kindes informiert.

Beratung während der Grundschulzeit

Persönliche Gespräche zwischen Eltern, Sorgeberechtigten und Lehrkräften
Damit die Familien die Gesprächstermine gut planen können, gibt es im Eingangsbereich der Schule am Schwarzen Brett für die jeweilige Klasse eine Liste mit möglichen Zeitfenstern. Bitte tragen Sie sich mindestens eine Woche vorher in die Liste ein, damit sich alle Beteiligten auf das Gespräch vor­bereiten können.

Die Lehrkräfte planen für ein Gespräch einen zeitlichen Rahmen von ca. 20-25 Minuten ein.

Immer häufiger treten geschiedene Eltern mit der Bitte um getrennte Gesprächstermine an uns heran. Das übersteigt jedoch unsere zeitlichen Möglichkeiten. Getrennt lebende Eltern müssen sich gegenseitig über die schulische Entwicklung ihres Kindes informieren und auch die Wahrnehmung von Terminen mit der Schule untereinander absprechen.

Kennenlerngespräche:
In den ersten Wochen des Schuljahres führen die Lehrkräfte der Erstklässler Kennenlerngespräche mit allen Kindern und ihren Familien. Die Familien bekommen einen Fragebogen, den sie gerne zum Gespräch mitbringen können. Siehe: Gesprächsleitfaden für Kennenlerngespräche

Entwicklungsgespräche:
Wir bieten für jede Familie in der Regel ein Entwicklungsgespräch pro Schuljahr an. Hier tauschen sich Eltern und Lehrkräfte über die Entwicklung des Kindes aus. Als Grundlage dienen Beobach­tungen, die Lehrkräfte und Eltern vom Kind machen.

Damit die Beobachtungen aus dem Familienalltag den Beobachtungen der Lehrkräfte in der Schule gegenübergestellt werden können, erhalten Eltern vor dem Gespräch einen Fragebogen, den sie gerne zum Gespräch mitbringen können. Siehe: Gesprächsleitfaden

Durch den Selbsteinschätzungsbogen des Kindes kann beim Entwicklungsgespräch die Sicht des Schülers/ der Schülerin über seine/ihre Entwicklung deutlich werden. Wenn alle Beteiligten es wünschen, können auch die Kinder persönlich beim Gespräch teilnehmen.
Die Lehrkräfte führen einen Beobachtungsbogen mit Informationen zum Sozial-, Lern- und Arbeits­verhalten („Die Ampelinfo“). Siehe: Ampelinfo

In der heutigen Zeit benötigen Kinder neben den Fähigkeiten in den einzelnen Fachbereichen zunehmend überfachliche Kompetenzen wie Lern- und Leistungsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Selbständigkeit und Zuverlässigkeit, um einen guten Schulerfolg zu haben und um sich in einer Welt zurechtzufinden, in der der Wandel immer schneller erfolgt. Da Schulnoten über die Entwicklung der überfachlichen Kompetenzen eines Kindes zu wenig aussagen, führen wir als Grundlage für alle Gespräche während der gesamten Grundschulzeit für jedes Kind diese Aufzeichnungen.

Die Familien bekommen nach dem Gespräch die „Ampelinfo“ einige Tage mit nach Hause.

Der Entwicklungsstand des einzelnen Kindes wird im Bezug auf seine individuelle Entwicklung, im Bezug auf die Gruppe und im Bezug auf die erwarteten Kompetenzen aus dem Bildungsplan von Baden-Württemberg betrachtet.

Im zweiten Schuljahr bekommen die Kinder an unserer Schule keine schriftliche Halbjahresinforma­tion (Halbjahreszeugnis), stattdessen findet für alle Zweitklässler ein persönliches Gespräch zwischen Eltern und Lehrkraft statt, indem die Entwicklung des Kindes in allen Bereichen thematisiert wird.

In der vierten Klasse werden neben der Entwicklung auch die Kompetenzen des Kindes in Deutsch und Mathematik bei den VERA-Diagnosearbeiten beleuchtet. Sollte ein zusätzlicher Förderbedarf festgestellt werden, beraten Lehrkräfte mit den Eltern, wie das Kind unterstützt werden kann.

Im Februar jeden Jahres finden für die Viertklässler die Übertrittsberatungen statt. Durch die Gegenüberstellung der Schulnoten, der Entwicklung des Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten und der Einschätzung der Lehrkräfte aus der vierten Klasse mit der Einschätzung der Eltern im Fragebogen vom Elternabend, ergibt sich ein breites Spektrum an Informationen. So erhalten die Eltern eine gute Grundlage für die Entscheidung über die Schullaufbahn des Kindes. Falls die Eltern darüberhinaus noch weitere Informationen über die Begabung und die Leistungsfähigkeit ihres Kindes wünschen, können sie sich an die Beratungslehrerin wenden und auch deren Ergebnisse zur Entscheidungsfin­dung nutzen.

Anlassgespräche:
Sollte die Kommunikation per E-Mail und Elterninformationsheft nicht ausreichen, können nach vor­heriger Absprache weitere Gespräche aus einem wichtigen aktuellen Anlass stattfinden. Dazu verein­baren Lehrkräfte und Eltern extra Termine.

Klassenpflegschaftsabende – Elternabende:
Jedes Schuljahr finden in der Regel zwei Klassenpflegschaftsabende (Elternabende) statt. Die Eltern­vertreter laden die Klassen-Eltern und -Lehrkräfte ca. 2 Wochen vorher schriftlich ein. Die Themen des Klassenpflegschaftsabends werden zwischen Elternvertreter und Klassenlehrkraft abgestimmt.

Themen sind in der Regel das soziale Miteinander in der Klasse, besondere schulische und außer­schulische Aktivitäten der Klasse, Schwerpunkte bei den Lernthemen, wichtige Informationen über die Lernformen, über die Übungsphasen und über unsere Förderangebote.

Im dritten Schuljahr werden beim Klassenpflegschaftsabend zusätzlich die Bedeutung und der Ablauf der bundesweit durchzuführenden Diagnosearbeiten „VERA“ erläutert.

Beim ersten Elternabend der Viertklässler, im Oktober, erläutert die Schulleitung den gesamten Ablauf der Übertrittsberatungen. Die Familien bekommen einen Fragebogen und können aus ihrer Sicht die Entwicklung und Leistung des Kindes festhalten.

Informationsabende an der Grundschule im Bildungshaus Ulmer Spatz

Informationsabend zum Beratungsangebot
Dieser Informationsabend ist besonders für die Eltern gedacht, deren Kinder neu in unsere Schule eingetreten sind.

Bei diesem Informationsabend erfahren die Eltern, welche Gespräche und Informationsabende im Laufe der Grundschulzeit für Eltern und Sorgeberechtigte stattfinden. Sie erfahren Wichtiges über die Gesprächsinhalte, bekommen die Fragebögen für Eltern und die Selbsteinschätzungsbögen für Kinder sowie das Kompetenzraster „Ampelinfo“erläutert.

Die Eltern werden darüber hinaus über die Möglichkeiten der zusätzlichen Förderung im Rahmen des Ganztagsunterrichts informiert.

Informationsabend zum Pädagogischen Konzept:
Bei einem Informationsabend über das Pädagogische Konzept des Bildungshauses Ulmer Spatz im Januar/Februar jeden Jahres bekommen alle interessierten Eltern eine ausführliche Erläuterung über die pädagogische Arbeit, speziell über die individuelle Förderung im Rahmen der Freiarbeit in den Bildungsinseln. Bei einem Rundgang werden wichtige Elemente dieser Lernform an Beispielen erläutert

Informationsabend von Vertretern der weiterführenden Schulen:
Im November/Dezember findet zusammen mit der Nachbargrundschule ein Informationsabend statt. Vertreter der weiterführenden Schulen (Gemeinschaftsschule, Werkrealschule, Realschule, Gymna­sium und Berufliche Schulen) stellen ihre Schulart vor und erläutern, wie die Kinder dort lernen, welche Fähigkeiten erforderlich sind, um einen guten Abschluss zu erreichen und welche weitere Schullaufbahn im Anschluss möglich is

Die Beratungslehrkraft:
Während der gesamten Grundschulzeit können sich Eltern an unsere Beratungslehrerin Frau Delestan wenden (Kontakt siehe folgende Seite). Sie testet Kinder mit standardisierten Testver­fahren bei Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwierigkeiten und untersucht die Konzentrationsfähig­keit. Bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten der Kinder und auch bei überdurchschnittlichen Leis­tungen kann mit Tests abgeklärt werden, welche Begabung ein Kind in den einzelnen Bereichen zeigt. Diese Erkenntnisse helfen Eltern wie auch Lehrkräften das Kind über die Beobachtung und die Schulnoten hinaus besser einzuschätzen und die individuelle Förderung zu verbessern.

Mit Zustimmung der Eltern können unsere Lehrkräfte ebenfalls mit der Beratungslehrkraft Kontakt aufnehmen und eine testdiagnostische Abklärung veranlassen.

Für die Schullaufbahnentscheidung der Eltern und Kinder ist es ebenfalls nützlich, die Begabung des Kindes zu berücksichtigen, um eine Überforderung zu verhindern.Eine Auswahl weiterer Bera­tungsmöglichkeiten finden Eltern in der folgenden Übersicht:

Eine Auswahl weiterer Bera­tungsmöglichkeiten finden Eltern in der folgenden Übersicht:

BeratungseinrichtungKontaktProblemstellungen
Beratungslehrerin: 
Frau DelestanAlbrecht-Berblinger-Gemeinschaftsschule,
 Römerstraße 50, 89077 Ulm;
 Tel. 0731 161-3518, Fax 0731 34490
Eltern können sich direkt an Frau Delestan wenden.
Wird der Kontakt über die Schule hergestellt, muss der Lehrerfragebogen und die Einverständniserklärung der Eltern für die Durchführung von Tests eingereicht werden.
Leistungsprobleme
Lernprobleme
Arbeitsstörungen
Konzentrations- und Motivationsprobleme
Verhaltensauffälligkeiten im schulischen Umfeld
Prüfungsangst und Schulverweigerung
Fragen der Schullaufbahn
Schulpsychologische Beratungsstelle für Ulm
Außenstelle des staatlichen Schulamts Biberach
Olgastraße 109,89073 Ulm
Tel. 0731 189-2730
Sollte Frau Delestan keine Kapazitäten mehr haben, oder die Problembearbeitung den Rahmen der Beratungslehrerin sprengen, wird Sie an die Schulpsychologische Beratungsstelle weiter ver-weisen.
Eltern können sich auch direkt an die Schulpsychologische Beratungsstelle wenden. (Notfälle)
Sämtliche Problemstellungen, die bei der Beratungslehrerin aufgelistet sind.

Schulpsychologen kooperieren auf Wunsch der Ratsuchenden mit Psychologischen Beratungsstellen, mit Sozial- und Jugendamt, mit sozialen und therapeutischen Einrichtungen, mit Ärzten und Therapeuten und mit der Studien- und Berufsberatung.
Psychologische Beratungsstelle der Caritas UlmSpielmannsgasse 6, 89073 Ulm
Tel. 07312063-20
Eltern wenden sich direkt dort hin.
Durch die Vermittlung der Beratungslehrerin ist im Notfall eine Wartezeitverkürzung möglich.
Informationen zu Erziehungs- und Familienfragen
Wenn Eltern beunruhigt sind wegen Auffälligkeiten in der seelischen, geistigen und sozialen Entwicklung ihrer Kinder
Bei Schwierigkeiten im Kindergarten und in der Schule
Kinder in seelischer Notlage oder Krise
Psychologische Beratungsstelle der DiakonieGrüner Hof 3, 89073 Ulm
Tel. 0731 1538-400
Eltern wenden sich direkt dort hin.
Durch die Vermittlung der Beratungslehrerin ist gelegentlich eine Wartezeitverkürzung möglich
Erziehungs- und Familienberatung
Themenbereiche wie bei der Caritas
Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Ulm/Neu-UlmOlgastr. 125, 89073 Ulm
Tel. 0731 28042
Gewalt gegen Kinder
Erziehungsberatung
Elternkurse: "Starke Eltern-Starke Kinder" "Erziehen ohne schreien und schlagen - geht das?"
Sozialpädiatrisches Zentrum der Universität UlmFrauensteige 10, Haus 5, 89075 Ulm
Tel. 0731 500 - 57010

Überweisung durch den Arzt erforderlich
Chronische neuropädiatrische Erkrankungen: z.B. Epilepsie, Tikerkrankungen...
Umschriebene Entwicklungsstörungen, z.B. motorisch, sprachlich, Lese- / Recht-schreibschwäche, Rechenschwäche, Entwicklungsverzögerungen, Autismus, Verhaltens- und emotionale Störungen, Erotherapie, Psychologie, Medikamentöse Therapie ...
Kinder- und Jugendpsychatrie / PsychotherapieKrankenhausweg 3, 89075 Ulm
Tel. 0731 500 -61636 (Ambulanz)

Überweisung durch den Arzt erforderlich
Behandlung von kinderpsychatrischen Krankheitsbildern z.B. ADS, ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, depressive Störungen, fremdgefährdendes und selbstgefährdendes Verhalten
Sonderpädagogische Förderzentren:
 Schule für Erziehungshilfe (Hans-Zulliger-Schule)
Pestalozzischule Förderschule für Lernbehinderte,
Sprachheilschule, usw.
Kontakt über die Schulleitung
Antrag auf Überprüfung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs
Kooperation mit der Förderschule - 
das Einverständnis der Eltern ist notwendig
Überprüfung auf sonderpäd. Förderbedarf - im Einvernehmen mit den Eltern - im Notfall auch ohne Einverständnis der Eltern möglich
Achtung! Der Antrag muss bis spätestens 31.03. jeden Jahres gestellt werden

Überblick über die Beratungs- und Informationsangebote unserer Schule
Beratungs- und Informationsangebote vor der Einschulung
Beratungs- und Informationsangebote im ersten Schuljahr
Beratungs- und Informationsangebote im zweiten Schuljahr
Beratungs- und Informationsangebote im dritten Schuljahr
Beratungs- und Informationsangebote im vierten Schuljahr
Erläuterungen zu den Informations- und Beratungsangeboten
Außerschulische Beratungsmöglichkeiten